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Am frühen Sonntagmorgen, dem 27. Juni sind wir losgefahren in Kleinbussen. Bis Legau (im Unterallgäu) lagen nun ca. 600 km vor uns. Die Fahrt war lang, aber die Stimmung an Bord fröhlich bis ausgelassen. Für die Fahrer waren „Ole, der Pirat“, Tini’s Rästelbox, der Stopp an einem Wildpark und die Live-Übertragung des Viertelfinales der WM dankenswerte Hilfsmittel zur Bändigung. :-) ... Fotos vom KidsCamp findest Du unter "Bilder"!
Als wir unser Ziel gegen 18:30 Uhr erreichten, waren wir richtig froh darüber, dass unser Aufbauteam bereits extrem fleißig gewesen war, so dass wir gleich nach der Ankunft unsere Schlafplätze (eine Rainbow für die Mädels, eine Rainbow für die Jungs und ein Leiter-Iglu) einrichten konnten. Tag 1 auf dem KidsCamp war dann so ein richtiger Ankomm-Tag. Wir haben uns Zeit genommen, uns kennenzulernen, darüber gesprochen, wie wir miteinander umgehen wollen, das Taschengeld bei unserer KidsCamp-Bank eingezahlt und am Nachmittag unseren eigenen KidsCamp-Kiosk eröffnet. Dank des wunderbaren Wetters konnten wir dann auch noch Schwimmen gehen. Am 2. Tag ging es darum, etwas neues zu wagen und den eigenen Komfortbereich zu erweitern. Deshalb fuhren wir in den Klettergarten Biberach. Moritz beschreibt in seinem Tagebuch die Spannung dieses Tages wie folgt: „Heute sind wir geklettert im Klettergarten. Das war so geil. Ich würde das aber nicht noch einmal machen.“ In der Auswertungsrunde am Abend wurde schnell klar, der Klettergarten war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis und ein gutes Bild für unseren Glauben. An Tag 3 hatten wir unser Gipfelerlebnis. Mit Großraumseilbahnen haben wir das Fellhorn erklommen. Wahnsinn, was der liebe Gott so alles schaffen kann. Der Ausblick auf unser Nachbarland Österreich war für so manchen der erste Auslandskontakt. Tag 4 stand ganz unter dem Motto: Wie gehe ich verantwortlich mit den von Gott geschaffenen Lebewesen um? Massentierhaltung gefällt ihm mit Sicherheit nicht. Deshalb war es schön, einmal zu erleben, wie Tiere auf einem Bio-Bauernhof gehalten werden. Dort konnten wir so ausgefallene Sachen machen wie Hühner streicheln, Kühe melken und Schweine reiten. Am 5.Tag haben wir uns ein wenig Appetit für Gottes neue Welt geholt und haben das Ravensburger Spieleland besucht. Was es da so gab, berichtet Moritz in seinem Tagebuch sehr detailgetreu: „Wir sind Eisenbahn gefahren, haben so ein Nilpferd gesteuert und zwar über’s Wasser, sind Bobschlitten und Wasserbahn gefahren, haben Gold geschöpft, sind Riesenrutsche und Karussell gefahren, haben Eis gegessen und Münzen geprägt. Das war toll. Wir sind sogar ohne Begleiter losgegangen, also meine Gruppe.“ Tag 6: „Heute ist Sabbat, der Tag, wo du ruhen sollst.“, hat Moritz in sein Tagebuch geschrieben. Nach all den Abenteuern eine wirklich willkommene Abwechslung, besonders wenn man weiß, dass Gott uns lieb hat, so wie wir sind. Am 7.Tag hat Karsten uns in der Bibelzeit Mut dazu gemacht hat, Gott immer mal wieder ganz ehrlich zu erzählen, wie wir uns im Augenblick fühlen. Um das zu üben, haben wir ein gemeinsames Gebetssignal vereinbart: das zweimalige Erklingen der Vuvuzela. Ertönte das Signal ruhten selbst unsere nachmittäglichen Schattenspiele: Speed Stakes, filzen, Steine bemalen, schnitzen und auf der Slackline balancieren. Tag 8 war unser großer Abbautag, aber zum Glück blieb auch noch Zeit zum Danksagen, Wertschätzen und Spielen. Am Dienstag, den 06.07. traten wir dann um 07:00 Uhr unsere Rückfahrt an. Weil wir uns einen Nagel in unseren Reifen gefahren hatten, mussten wir leider noch eine etwas längere Extra-Pause einlegen, so dass wir die Eltern warten lassen mussten :-(. Ansonsten war die Rückreise aber sehr angenehm, und Moritz beschloß seinen Tagebucheintrag für diesen Tag mit den Worten: „Man war das ein aufregender Tag!“.
KidsCamp 2010 - das war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, für das ich sehr dankbar bin. Die Kids waren begeisterungsfähig und aufmerksam. Das Leitungsteam hat unglaublich gut harmoniert und funktioniert. Das Essen war einfach nur lecker (ein dickes fettes Dankeschön an Melanie und Markus). Und Gott hat reichlich gesegnet. DANKE!
Bert Seefeldt ergänzt durch Tagebucheinträge von Moritz Braun
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